Die "4 R" für mehr Nachhaltigkeit: Reduce, Reuse, Repair, Recycle
Wir wissen längst, dass die Textilindustrie einer der größten Treiber des Klimawandels ist. Fast Fashion verursacht CO2-Emissionen, gibt Giftstoffe in die Umwelt ab und mutet den Mitarbeitenden deutlich verbesserungswürdige Arbeitsbedingungen zu. Die schöne Entwicklung, die wir auch bei Schwabenpower spüren: Viele denken mittlerweile um und kaufen nicht immer sofort das Nächstbeste, sondern überlegen genau, wie sie ihren Kleiderschrank ergänzen. Wir erklären dir, welche vier R für mehr Nachhaltigkeit in Bezug auf deine Kleidung sorgen.
Das erste R: Reduce
Das Stück sieht am Model toll aus, du hast es schon in der Hand und willst zur Kasse – aber halt! Brauchst du das wirklich? Eine Greenpeace-Studie zeigt, dass rund ein Drittel der Kleidung, die in deutschen Schränken hängt, nie oder kaum getragen wird. Die Reduktion der Käufe ist also ein guter erster Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.

Statt ziellos durch Läden zu bummeln oder online durch Shops zu klicken, hilft es, wenn du dir anschaust, welche Kleidung du wirklich brauchst. So kannst du gezielt danach suchen und gerätst weniger in Gefahr, ein „das ist aber hübsch“ in den Korb zu packen, das dir am nächsten Tag nicht mehr gefällt. So reduzierst du deine Impulskäufe.
Info: Das bedeutet natürlich nicht, dass du nichts kaufen darfst, in das du dich Hals über Kopf verliebst. Die meisten von uns haben irgendwo ein Lieblingsstück, das sie gekauft haben, ohne es gerade dringend zu benötigen - zum Verlieben ist etwa unser besonderes Oversize-Shirt Olivia.
Das zweite R: Reuse
Das alte Stück ist noch völlig in Ordnung und könnte fast toll aussehen, wenn es ein kleines bisschen anders wäre? Kein Problem, da kannst du Hand anlegen! Mit Upcycling kannst du alten Kleidungsstücken neues Leben einhauchen. Du kannst Stücke zum Beispiel deiner Körperform anpassen, wenn sie nicht mehr richtig sitzen.
Alternativ peppst du sie auf, etwa mit:
- Pailletten
- Ketten
- Knöpfen
- Reißverschlüssen
- Aufnähern
Sind die Kleidungsstücke in ihrer Ursprungsform nicht mehr zu retten, kannst du immer noch Halstücher, Einkaufstaschen oder Kissenbezüge daraus anfertigen. Aus alten Hosen werden Shorts, aus Kleidern Röcke und Shirts. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bei Schwabenpower entstehen so zum Beispiel unsere Winzlinge, kleine Stoffprodukte wie Geldtäschchen, Handwärmer oder Scrunchies.
Reuse kann aber auch etwas anderes bedeuten: Du musst gar nicht unbedingt selbst das Kleidungsstück weiterverwenden. Vielleicht findest du im Freundeskreis jemanden, dem es gut passen würde? Alternativ kannst du die Klamotten, die du nicht mehr brauchst, auch an Second-Hand-Läden verkaufen oder dem Oxfam-Shop spenden. Alternativ stellst du sie bei Online-Plattformen wie Vinted oder Kleiderkreisel ein. Was dir nicht mehr gefällt, ist vielleicht das Traumstück einer anderen Person.
Das dritte R: Repair
Schade, der Reißverschluss an der schönen Jacke ist hin – dann muss sie wohl in den Container, oder? Nix da, stattdessen trennst du den defekten Reißverschluss heraus und ersetzt ihn durch einen neuen. Manche Defekte an Kleidungsstücken lassen sich relativ einfach reparieren – abgerissene Knöpfe zum Beispiel oder eine Naht, die sich geöffnet hat.
Bei manchen Beschädigungen verschwimmt dann die Grenze zwischen Reparieren und Upcycling – etwa, wenn deine Lieblingsjeans ein Loch hat und du einen schicken Patch daraufsetzt. Auch das Stopfen von Löchern kann ein Kunstwerk hervorbringen, wenn du andere Farben wählst und kleine Hingucker auf deinen Pulli zauberst.
Das Reparieren von Kleidungsstücken war übrigens lange Zeit vollkommen normal. Erst, als wir alles sofort durch etwas Neues ersetzen konnten, haben wir angefangen, Stücke mit kleinen Defekten wegzuwerfen. Das muss nicht sein!
Tipp: Bist du selbst nicht so fit mit der Nähmaschine, gibt es immer Profis, die diese Arbeit übernehmen – so wie wir in unserer Nähstube, wenn du etwas Neues bei uns kaufst und es dann ein bisschen anpassen lässt.

Das vierte R: Recycle
Du hast wirklich überhaupt keine Verwendung mehr für das Kleidungsstück? Dann wasch es noch einmal durch und gib es in den Altkleidercontainer. Hier wird es entweder an Bedürftige weitergegeben oder im Rahmen von Downcycling anderweitig verwertet: etwa als Putzlappen oder als Füllmaterial.
Noch ist es so, dass etwa zehn Prozent der Altkleider „thermisch verwertet“ werden – eine aus unserer Sicht fast schon unverschämte Formulierung, die einfach nur bedeutet: sie werden verbrannt. Diese einfache Vorgehensweise nutzen auch Fast-Fashion-Konzerne, wenn ärgerlicherweise noch die alte Kollektion in den Lagerhäusern liegt, die sie eigentlich schon für die neue brauchen. Diesem Vorgehen schieben jetzt aber die Gesetzgeber den Riegel vor: Ab dem 19. Juli dürfen große Unternehmen unverkaufte Ware nicht mehr verbrennen.

Fazit: Gut genutzte Kleidung zugunsten der Umwelt
Möchtest du hinsichtlich deiner Kleidung nachhaltiger werden, kannst du also gleich an mehreren Stellschrauben drehen. Ideal ist es natürlich, wenn du von vornherein auf nachhaltige Kleidung setzt – so wie wir bei Schwabenpower auch. Bio-Basic-Stücke lassen sich lange und vielfältig tragen und auch immer wieder variieren. Es belastet die Herstellung dieser Kleidungsstücke die Umwelt viel viel weniger als sie es bei Fast Fashion (Weg-Werf-Kleidung) tut.
Bei Schwabenpower bekommst du hochwertige Bio-Qualität, die lange hält und gut hergestellt ist. Derartige Lieblingsstücke kannst du nicht nur lange tragen, sondern bei Bedarf auch anpassen und aufpeppen, damit sie dir wieder & weiter gefallen.
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